„Eure Majestät haben nicht nöthig, den Geist zu nennen,“ sagte Fräulein Lesueur, — „Sie dürfen nur Ihre Gedanken fest auf denselben richten, — das genügt.“

„Wie kann ich aber wissen, ob wirklich der Geist spricht, den ich zu hören wünsche,“ fragte der Kaiser.

„Eure Majestät werden nur nöthig haben, ihn nach seinem Namen zu fragen,“ erwiderte die junge Dame.

„So beginnen Sie,“ sagte der Kaiser, indem ein tiefer Ernst sich auf seine Züge legte.

„Erlauben Eure Majestät,“ sprach die junge Dame, „daß ich zunächst den
Geist, der Ihnen bisher geantwortet hat, entlasse.“

Sie beugte den Kopf nieder und flüsterte eine Zeitlang leise vor sich hin.

Der Tisch zitterte, hob und senkte sich in leiser Schwankung, — dann stellte er sich fest auf seine vier Füße.

„Nun Sire,“ sagte Fräulein Lesueur, „dann bitte ich Eure Majestät, Ihre Gedanken sehr scharf auf die Person zu richten, deren Geist Sie zu citiren wünschen.“

Der Kaiser nickte mit dem Kopf, immer tieferer Ernst erfüllte sein
Gesicht indem er die beiden Hände fest auf den Tisch legte.

Mademoiselle Lesueur sprach ihre leise Formel.