„Halten Sie einen Augenblick ein,“ sagte der König mit freundlichem Lächeln, „mein lieber St. Blanquart, von Chiffrezahlen kann kein Mensch leben. Nehmen Sie hier, was ich Ihnen bringe, wir müssen uns schon ein wenig an das Campagneleben gewöhnen.“

St. Blanquart stand ganz erschrocken auf.

„Majestät,“ sagte er, „welche Gnade — Eure Majestät denken selbst an mich —“

„Soll ich denn nicht an meine Diener denken,“ sagte der König, „die Tag und Nacht für mich arbeiten — nehmen Sie schnell, wir haben nicht viel Zeit zur Ruhe.“

Er stellte den Teller vor den Hofrath hin, gab ihm das Glas Wein in die Hand und kehrte dann wieder zu seinem Sitz am Fenster zurück, wo er gedankenvoll hinaus in die Ebene schaute, wartend, bis die beiden Herren ihr Frühstück vollendet hatten, dann erst ließ er den Korb und das Service hinaustragen und die Arbeiten wieder aufnehmen.

Weiter und weiter brauste der Zug. An allen Bahnhöfen wurde der König von dichten Menschenmassen begrüßt, deren jubelnde Zurufe immer lebhafter und begeisterter wurden.

„Krieg! Krieg gegen Frankreich!“ hörte man fast überall.

Dazwischen ertönten einzelne Stimmen:

„Nach Paris! Nieder mit Napoleon!“

Auf jede Weise documentirte sich die patriotische Begeisterung des
Volkes.