Hinter uns aber stehen nicht die ersatzbereiten Kräfte unverbrauchter Völkerstämme, wie die Germanen hinter dem zugrunde gehenden Altertum. An Spannkraft und Nerven werden von einem auf die Spitze getriebenen Daseinskampf so hohe Anforderungen gestellt, daß es Wahnsinn wäre, die Glücksmöglichkeiten, die in herzlichen, achtungsvollen Beziehungen zwischen den beiden Geschlechtern liegen, auch noch gewaltsam zu verwüsten. Es bedarf keiner »Vermännlichung« des Weibes, um es zu erheben, wohl aber wird eine stete, unaufhaltsame Vermenschlichung des Mannes und des Weibes beide einander nur inniger zuführen, ihre Beziehungen vertiefen und adeln und durch natürliche Züchtung eines immer vollendeteren Typus die Gesamtheit heben und der Vervollkommnung näher bringen.
Von GRETE MEISEL-HESS sind im Verlag von Hermann Seemann Nachfolger erschienen:
»In der modernen Weltanschauung.« Broschiert M. 2.50
»Fanny Roth.« Eine Jung-Frauengeschichte. 2. Auflage. Broschiert M. 2.50
»Suchende Seelen.« Drei Erzählungen. Broschiert M. 2.—
»Annie-Bianka.« Eine Reisegeschichte. 2. Auflage. Broschiert M. 1.—
In Vorbereitung:
»Eine sonderbare Hochzeitsreise.«