Alle Rechte, insbesondere das der Übersetzung, vorbehalten.
Amerikanisches Copyright 1916 by Ullstein & Co., Berlin.
Inhalt
| Fliegerfreuden und Fliegerleiden | [11] |
| Herrliche Tage in Tsingtau | [28] |
| Kriegsalarm — Meine Taube | [37] |
| Allerhand Scherze der Japs | [61] |
| Meine Kriegslist | [70] |
| Hurra! | [79] |
| Der letzte Tag | [86] |
| Im Schlamm des chinesischen Reisfeldes | [98] |
| Die Fischvergiftung des Mr. McGarvin | [108] |
| Sie haben mich! | [135] |
| Hinter Mauern und Stacheldraht | [148] |
| Die Flucht | [188] |
| Schwarze Nächte an der Themse | [196] |
| Ein blinder Passagier | [237] |
| Der Weg in die Freiheit | [239] |
| Wieder im Vaterland! | [243] |
Fliegerfreuden und Fliegerleiden
Es war im August des Jahres Neunzehnhundertunddreizehn, als ich in meiner Heimatstadt Schwerin anlangte. Mehrere Wochen hatte ich mich in England aufgehalten, hatte mich vor allen Dingen in London dem Studium der dortigen reichhaltigen Kunstschätze hingegeben und mich tagelang in London und seiner Umgebung herumgetrieben. Damals ahnte ich nicht, wie wertvoll mir diese Streifzüge zwei Jahre später werden sollten.
Eine gewisse innere Erregung und Unruhe hatte mich schon auf der ganzen Reise befallen, und als ich in Schwerin ankam, wagte ich nicht, meinem Onkel, der mich abholte, die Frage, die mir seit Tagen auf der Seele gebrannt hatte, zu stellen. Denn in diesen Tagen sollten die neuen Herbstkommandierungen der Marine herauskommen, und für mich handelte es sich darum, ob mein seit Jahren genährter Wunsch endlich in Erfüllung gehen sollte.
Die Frage meines Onkels: „Weißt du, wo du hinkommst?” traf mich wie ein elektrischer Schlag.
„Nein.”