Ich muß offen sagen, sobald ich jedesmal glatt gelandet war, spürte ich ein herrliches Gefühl der Freude und der Genugtuung nach vollbrachter, schwerer Arbeit, ja meist stieß ich vor lauter Freude einen kräftigen Jauchzer aus.

Zu denken auch:

Nur vier Minuten früher war ich zweitausend Meter hoch gewesen, hatte Stunden höchster Anstrengung und Gefahr hinter mir und rollte nun trotz Geschoß und Schrapnell auf Gottes schöner Erde und hatte wieder festen Grund unter den Füßen!

Sobald ich aufgesetzt hatte, kamen meine vier braven Leute, die des Schrapnellhagels nicht achteten, herangelaufen und halfen mir die Maschine bergen. Mit freudigem Gekläff wurden sie umsprungen von meinem treuen Hund Husdent.

Und während die vier das Flugzeug zum nächsten Male wieder klar machten, saß ich längst am Steuer meines Autos, in der Brusttasche meine Karten und Meldungen, neben mir Husdent, und raste nochmals durch das Schrapnellfeuer über den Platz und zum Gouvernement, wo bereits auf meine Meldungen gewartet wurde.

Ich glaube, man wird meine Freude und meinen Stolz verstehen können, wenn ich meine Aufzeichnungen auspacken konnte. Hatte ich doch manchmal an einem Tage fünf bis sechs neue feindliche Batterien entdeckt, und oft füllten meine Beobachtungen vier Seiten der Berichtsformulare aus.

Der warme Händedruck des Dankes meines Gouverneurs und des Chefs des Stabes sagte mir genug.

Und während ich dann nach Hause fuhr, um zu frühstücken und mich zu erholen, da donnerten bereits unsere Geschütze und warfen ihren Eisenhagel in die von mir neu erkundeten Stellungen hinein.