Er zeigte mit dem Finger nach einem Fruchtfleck auf ihrer linken Backe.
Sie bog sich zurück und schlug nach seiner Hand.
"Wo?" fragte sie und machte einen vergeblichen Schielversuch nach dem Fleck. Er tupfte nochmal mit dem Finger nach ihrem Gesicht, und da sie es nicht dulden wollte, fing er ihre Hände ein, hielt sie mit einer Hand umklammert, richtete sich halb auf und berührte etwas unsanft mit dem Zeigefinger die Stelle auf ihrer runden, weichen Wange.
Sie kreischte auf und rang mit ihm.
"Du Racker."
Er hatte wirklich Mühe sie zu halten. Er lag auf den Knieen vor ihr. Auf einmal riss er sie fest an sich und küsste sie.
Sie schrie auf und schnellte zurück, als er sie los liess. Sie war mehr erschrocken als gekränkt, und sah mit einem etwas dümmlichen Lachen auf ihre Schürze.
Ihre Schulmädchenhaftigkeit machte ihn vor sich selbst lächerlich. Wie kam er dazu, dieses Kind zu küssen. Er fühlte das Bedürfnis, sich vor sich selbst zu entschuldigen.
"Siehst du, das ist die Strafe," sagte er aufstehend.
"Wofür?" fragte sie patzig.
"Für das Naschen."