O Traum der goldenen Tage.
Herz, es war einmal.—
Abendwolken wandern
Über mein Jugendtal.

* * * * *

Fromm.

Der Mond scheint auf mein Lager,
Ich schlafe nicht,
Meine gefalteten Hände ruhen
In seinem Licht.
Meine Seele ist still. Sie kehrte
Von Gott zurück.
Und mein Herz hat nur einen Gedanken:
Dich und dein Glück.

* * * * *

Ja, mein tägliches Gebet geht dahin: alle Rosen des Glücks auf den blonden Scheitel dieses lieben siebzehnjährigen Kindes! Und das Köstlichste:

* * * * *

Ein treues Herz,
Das ihr nur schlägt,
Und dem auch sie,
Herz an Herz,
Entgegenglüht,
In Liebe entgegen:
Mein!
Mein Glück!

Sie wissen, wie ich Frau und Kinder lieb habe. Sie verstehen aber auch, wie man trotzdem—es ist Schicksal, man kann nichts dagegen machen. Dulden und überwinden.

Ihnen aber, der Sie frei sind, wünsche ich von Herzen, dass Sie einmal die Ruhe in der Liebe finden, das über alle Leidenschaft herausgehobene Glück: Du bist mein und ich bin dein! Vielleicht sind Sie ja schon auf dem Weg, und das letzte Kapitel unseres Romans wird ein fröhlicher Festgesang.