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"Wat schall all dat Lihren, Herr. Wenn se sik man för't Füer wohren und sik man in acht nähmen, dat se nich int' Water lopen, wat brukt se mehr to weten. All könt wie doch nich klook waren."

Hest recht, oll Jürs. Wat schall all dat Lihren.

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Petersen bat mich, keine Pfennige wieder in die "Grabbel" zu werfen.

"Das v—v—verdirbt die Kinder nur."

Er hat recht. Aber ich hatte diabolisches Vergnügen daran, wie sie sich balgten, übereinanderkollerten, Buben und Mädel im Staub der Landstrasse. Wie die Hunde um einen Knochen.

Vor zwei Jahren—ich warf mal Bonbons vom Wagen herab, unter die
Dorfjugend. Köstlich! Aus dem Staub, dem Schmutz in den Mund. Brrr!

Müssen wir nicht alle unsere kleinen Freuden und Süssigkeiten aus dem Schmutz klauben? Und die grösste Süssigkeit (?), die Liebe, ist sie nicht eine Sumpfpflanze?—

Gott muss keinen Ekel kennen.