Randers musste lachen.
Der Einfall war zu albern, aber er konnte ihn nicht wieder los werden.
Er musste immer an das Gesicht des jungen Mannes denken, wenn er ihm ein
Schiffstau zwischen die Zähne schieben würde. Er durfte ihn zuletzt gar
nicht mehr ansehen.
Als die Gesellschaft sich wieder ins Schloss begab, empfahl Randers sich. Die Geschwister lachten ihm zu viel. Und er mochte keine Mustermenschen leiden.
Niemand bat ihn zu bleiben, auch Fides nicht. Er war also überflüssig.
Mochten sie unter sich bleiben!
7.
Als die Jacht zwei Stunden später gegen den Wind weit in die See hinauslief, lag Randers am Strand und sah ihr nach.
Es war eine stramme Nordostbrise, die auf das Segel drückte. Wie ein Pfeil schoss das weisse Fahrzeug durch die Wellen. Es leuchtete auf dem tiefen Blau des Wassers. Wenn Randers die Augen zusammenkniff, machte es ihm den Eindruck eines grossen, weissen Vogels, der dicht über die Wellen hin pfeilte. Die Jacht lag ganz nach rechts.
Wenn sie umschlüge?
Ob sie schwimmen könnten?
Bei diesem Wellengang würde es ihnen nichts nützen und in dieser Entfernung. Der junge Mann war sicher ein guter Schwimmer, aber es würde ihm nichts nützen, er würde hinunter müssen.