Ich hielt ihre Hand länger als schicklich in meiner, als ich ihr herunter half. Sie wurde weder verlegen noch abweisend, sie übersah es einfach.
* * * * *
La rose d'amour.
An ihrem Kleid blüht eine dunkle Rose,
Entschürzt den Schoss zu wundersamem Duft,
Dass taumelnd so ihr Leben sie verkose,
Die weisse Mädchenbrust zur weichen Gruft.
O sei ihr Bild zum Bilde meinem Lose,
Dass ich, wenn gartentief der Sprosser ruft,
Von Mund zu Mund, fern jeglichem Getose,
Verküssen möge Leben, Licht und Luft.
(Wäre ich verliebt, würde ich dieses Gedicht nicht haben machen können. Obgleich es schlecht genug ist und eigentlich nur mit Liebe notdürftig entschuldigt werden könnte.)
* * * * *
Gehört nicht eine gewisse Kälte des Herzens dazu, um Dichter sein zu können?
Unsinn!
Ob Leute von grosser Phantasie nicht eine gewisse mittlere Temperatur des Herzens haben, nur soviel Feuer als nötig, um der Phantasie warme Füsse zu machen?
Gibt es eine Phantasie des Herzens?