»Rate mal, was wir bekommen,« begann sie kindlich und lebhaft.
»Einen Bernhardiner,« rief Lux, der den Lieblingswunsch seiner kleinen Freundin wohl kannte.
»Nein, ganz etwas anderes!«
»Was schöneres noch?«
»Du rätst es doch nicht. Besuch bekommen wir. Und rate mal von wem.«
Lux sah sie hilflos an.
»Von einem Spanier!« trumpfte Blanche heraus und legte den Kopf ein wenig zurück, um sich an der Wirkung ihrer Worte zu weiden.
»Ein Spanier?« fragte Lux voller Verwunderung. »Wie heißt er?«
»Den Namen habe ich vergessen. Aber er ist der Sohn von Papas Geschäftsfreund und soll hier die Schule besuchen.«
Lux schwieg und sah aufs Wasser, das in kleinen, hastigen Wellen vorüber lief. Es war seine Art, zu verstummen, wenn ihn etwas innerlich sehr bewegte.