»Ja, wer hat denn gesagt? —« fiel Herr von Tönnchen ein.
Aller Augen richteten sich auf Fink.
»Sie sagten ja doch, Herr von Fink,« — fing Frau von Baldereck wieder an, sich majestätisch erhebend.
»Ja wohl,« fiel Herr von Zernitz ein, »und es ist doch etwas an dem Gerücht, mein Wort darauf! Ich selbst habe bei einem notariellen Act als Zeuge gedient,« fuhr er unvorsichtig heraus. »Erklären Sie doch, Fink.«
»Auch ich muß um Erklärung bitten, Herr von Fink,« fuhr die Hausfrau gereizt fort.
»Mich? gnädige Frau,« sagte Fink mit der Ruhe eines Gerechten, dem ein Unrecht geschieht. »Was soll ich von diesem Gerücht wissen? Ich selbst habe ihm widersprochen, so viel ich nur konnte.«
»Ja, das haben Sie,« ließen einzelne Stimmen sich hören, »aber Sie ließen merken —«
»Sie sagten doch —« fiel Frau von Baldereck ein.
»Was? gnädige Frau,« frug kalt der unerschütterliche Fink.
— »daß dieser Herr Wohlfart auf geheimnißvolle Weise mit dem — dem Kaiser — in Verbindung stehe.«