»Ich war’s schon lange nicht mehr.«

»So?«

»Jaja, schon lange nicht mehr.«

»Jaja, Sie sehen auch recht ernst und traurig aus. Bleibt nur lustig, ’s ist besser.«

»Ich will’s, wenn’s geht. Komm, gieb mir ’nen Kuß.«

»Nein. Oder – ja, weil’s Sie sind.«

Sie legte die Hände auf seine Schultern und er küßte sie rasch. Dann gab sie ihm noch einige freiwillig drein, schüttelte seine Hand und wandte sich zum Gehen.

»Adieu, fröhlicher Herr. Denken Sie nichts schlimmes von mir.«

»Lebwohl, mein schönes Kind, und grüße mir deinen Schatz.«

Dann ging auch er und schnalzte noch ein paar Mal vor Vergnügen mit der Zunge. Dann schritt er den Berg hinauf, jetzt langsamer, er blieb ein paar Mal stehen und schaute sich um und ließ seinen Blick schweifen über Feld und Wald und Fluß, das alles weiß vor ihm lag, und über die Stadt hin. Er streckte den Arm aus und bewegte die Hand auf und ab, wie zum Segen oder zum Dank. Auch auf die Landstraße blickte er lächelnd und gewahrte schon ziemlich weit entfernt einen dunklen Punkt. Noch einmal brach die Spannung in seiner Brust durch und laut rief er wieder sein Juh! hinunter. Und leise vernahm er die Antwort des Mädchens: Hoijohehuhu! Er nickte und lächelte vor sich hin, dann schloß er die Thür auf und ging hinauf in sein Schlafzimmer und machte Licht. Da wurde er gleich ernster, er ging noch eine Zeit lang hin und her und brummte vor sich hin: Jaja, hm, hm, jaja. Dann kleidete er sich aus, löschte das Licht und legte sich ins Bett. Nach ein paar Minuten war er eingeschlafen.