So schnell verschlungen als geschehn.

Die Zeit ist wie ein Gasthofwirt, der die Gäste, die gehen, kalt entläßt und die neu Ankommenden schon beinahe umarmt.

Nur ein Naturzug

Verbrüdert eine ganze Welt: daß alle

Einstimmig neugebornen Tand empfehlen,

... ja, daß selbst der Staub,

Leicht übergoldet, höhern Rang genießt

Als wie bestaubtes Gold...

Mit diesen mahnenden Betrachtungen hat er den Helden, der nur unerzogen, willkürlich, triebhaft, dem Verderben nah, aber noch nicht verloren ist, schon recht nachdenklich gestimmt. Dann aber, nachdem er ihn mit solchen allgemeinen Maximen rege gemacht hat, apostrophiert er ihn persönlich und schießt seinen schärfsten Pfeil ab. Die Griechen, deren geistiges Haupt ein Ulysses ist, haben, wenn sie im Krieg liegen, ihre Augen, ihre Spione überall; sie wissen sehr wohl, warum Achill sein Schmollen, seine Unzufriedenheit mit der neuen Strategie gar nicht überwinden kann: Wollust steckt dahinter! Man hat ausgekundschaftet, daß Achill des Priamus Tochter Polyxena begehrt, daß er Unterhandlungen mit Troja pflegt. Aber — und nun läßt sich der so Sittenstrenge wie Bewegliche auf den Ton ein, den Achill, Patroklus und Thersites unter einander eingeführt haben —

Besser würd’ es ziemen,