Ah, poor our sex —!
Wir sind ein arm Geschlecht und schuld hierin:
Des Auges Irrtum leitet unsern Sinn.
Wen Irrtum führt, vergeht sich. Zieht den Schluß,
Wie schimpflich Sinnentrieb uns machen muß.
Und dazu kommt das greuliche Echo des lauschenden Mitgenießers Thersites, der aus der stillen Klage, in der uns die mild verzeihende Gerechtigkeit des Dichters mitklingt, die hohnvolle Anklage boshafter Weltverzweiflung macht:
Was Schlüsse angeht, weiß ich einen nur,
Der besser noch: nun bin ich halt ’ne Hur’!
Wenn ein Zwerg sich recken könnte, bei dieser Entlarvung der Menschennatur, die er wieder einmal mitansehen darf, hätte es der bissige Wicht getan. Aber auch in seiner Kleinheit liegt Größe der Dämonie, wenn die ganze Wollust des Hasses und der Schadenfreude und Schmutzfreude in ihm locker wird und er in die erwachende Gier der beiden schönen jungen Menschen hineinzischt:
Wie der Wollustteufel mit seinem fetten Steiß und seinem Kartoffelfinger diese Menschen zusammenkitzelt! Schmore, Unzucht, schmore!