Keinerlei Interesse an den Dingen der Macht, an Politik oder nationalen Gegensätzen oder Kriegen oder Zeitfragen irgendeiner Art tritt in dieser direkten Aussprache des großen Dramatikers zutage. Einige Male im Gegenteil die Abneigung gegen Politik und Herrentum:

Stünd’ es mir an, den Baldachin zu tragen,

Dem äußern Schein die äußre Ehr’ zu geben?

An Türmen bau’n, die in die Zukunft ragen

Und Umsturz und Verfall nicht überleben?

... Nein, laß mich nur in deinem Herzen fronen,

Und nimm du meine Gabe, arm, doch frei,

Sie kennt kein Arg, du brauchst sie nicht zu lohnen,

Nur daß die Liebe unser Austausch sei.