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Kam denn Charousek immer noch nicht? — Die Glocken sangen von den Kirchtürmen.
Eine Viertelstunde wollte ich noch warten — dann aber hinaus! Durch belebte Straßen voll festtägig gekleideter Menschen schlendern, mich in das frohe Gewimmel mischen in den Stadtteilen der Reichen, schöne Frauen sehen mit koketten Gesichtern und schmalen Händen und Füßen.
Vielleicht begegnete ich dabei Charousek zufällig, entschuldigte ich mich vor mir selbst.
Ich holte das altertümliche Tarokspiel vom Bücherbord, um mir die Zeit rascher zu vertreiben. —
Vielleicht ließ sich aus den Bildern Anregung schöpfen zum Entwurf einer Kamee?
Ich suchte nach dem Pagad.
Nicht zu finden. Wo konnte er hingeraten sein?
Ich blätterte noch einmal die Karten durch und verlor mich in Nachdenken über ihren verborgenen Sinn. Besonders der „Gehenkte“, — was konnte er nur bedeuten?:
Ein Mann hängt an einem Seil zwischen Himmel und Erde, den Kopf abwärts, die Arme auf den Rücken gebunden, den rechten Unterschenkel über das linke Bein verschränkt, daß es aussieht wie ein Kreuz über einem verkehrten Dreieck?