„Ja, andere Menschen!“ gab sie, immer noch vollständig überrumpelt, zu.

Ich faßte ihre beiden Hände:

„Was andere Menschen an Freude erleben dürfen, möchte ich, daß Sie, Mirjam, in noch unendlich viel reicherem Maße genießen.“

Sie wurde plötzlich leichenblaß, und ich sah an der starren Taubheit ihres Blickes, woran sie dachte.

Es gab mir einen Stich.

„Sie dürfen es nicht immer mit sich herumtragen, Mirjam,“ redete ich ihr zu, „das — das Wunder. Wollen Sie mir das nicht versprechen — aus — aus Freundschaft?“

Sie hörte die Angst aus meinen Worten und blickte mich erstaunt an.

„Wenn es Sie nicht so angriffe, könnte ich mich mit Ihnen freuen, aber so? Wissen Sie, daß ich tief besorgt bin um Sie, Mirjam? — Um — um — wie soll ich nur sagen? — um Ihre seelische Gesundheit! Fassen Sie es nicht wörtlich auf, aber —: ich wollte, das Wunder wäre nie geschehen.“

Ich erwartete, sie würde mir widersprechen, aber sie nickte nur in Gedanken versunken.

„Es verzehrt Sie. Habe ich nicht recht, Mirjam?“ Sie raffte sich auf: