So stark facht man zuweilen seine Gedanken an, daß sie imstande sind, auf das Gehirn des Nebenstehenden überzuspringen wie sprühende Funken, fühlte ich.
„— — — wovon sie nur leben mögen?“ fragte ich nach einer Weile.
„Leben? Wovon? Mancher unter ihnen ist ein Millionär!“
Ich blickte Charousek an. Was konnte er damit meinen!
Der Student aber schwieg und sah nach den Wolken.
Für einen Augenblick hatte das Stimmengemurmel in dem Torbogen gestockt und man hörte bloß das Zischen des Regens.
Was er nur damit sagen will: „Mancher unter ihnen ist ein Millionär!?“
Wieder war es, als hätte Charousek meine Gedanken erraten.
Er wies nach dem Trödlerladen neben uns, an dem das Wasser den Rost des Eisengerümpels in fließenden, braunroten Pfützen vorbeispülte.
„Aaron Wassertrum! Er zum Beispiel ist Millionär, — fast ein Drittel der Judenstadt ist sein Besitz. Wissen Sie es denn nicht, Herr Pernath?!“