„— — —pieren!“ pfiff die Rabenschar, entzückt, daß sie schon wieder dran kam.
— Die Hitze seines Leibes ist fremdartig und erregend wie das Fieber, fühlte der Mann, dann zerflatterte sein Bewußtsein.
Als er nach langem Schlaf erwachte, da stand der Mond gerade im Zenit und starrte ihm ins Gesicht.
Der Glanz hatte die Schatten getrunken und troff an den Steinen herab von allen Seiten.
Die schwarzen Raben waren fortgeflogen.
Noch hatte der Mann ihr hämisches Gekrächz in den Ohren und verdrossen stieg er über die Mauer in sein Bett.
Schon stand da auch im schwarzen Rock der Herr Medizinalrat, faßte seinen Puls, schloß die Augen hinter der goldenen Brille und babbelte lang und unhörbar mit der Unterlippe. Suchte dann umständlich in seinem Taschenbuch und schrieb auf einen Zettel heraus:
| Rp: | |
| Cort. chin. reg. rud. tus | 3β |
| coque c. suff. quant. vini rubri, per horam | j |
| ad colat | 3viij |
| cum hac inf. herb. abs. postea solve | 3j |
| acet. lix tunc adde | 3j |
| syr. cort. aur M. d. ad vitr. s. | 3β |
3 mal täglich ein Eßlöffel.
Und als er damit fertig war, schritt er mit Weihe zur Türe, sah noch einmal zurück und sagte geheimnisvoll, den Zeigefinger würdig erhoben: „Gögön das Fübör, gögön das Fübör.“