Von ihrem Genusse müsse aufs dringendste abgeraten werden.

—————————

Der Winter nahte, trostlos angefüllt mit Eis, Schnee, nicht endenwollenden Rechnungen, einer Mordsunterbilanz der „Ersten christlichen Champignonexportfirma“ und schließlich einer Gerichtsklage des Vorstadthausbesitzers: ich hätte unverzüglich den Roßmist aus dem Keller zu entfernen, sonst ... Überhaupt sei der ganzen Sauwirtschaft unverzüglich ein Ende zu bereiten ...

Beim Ausräumen des nebenbei bemerkt unheilbar erkrankten Gebäudes stellte sich wunderbarerweise heraus, daß, seit die fachmännische Beaufsichtigung aufgehört hatte, heimlich doch noch sieben Stück Champignons gewachsen waren. Offenbar hatten sie keine Ausrede mehr gewußt, ihr mangelndes Gedeihen zu entschuldigen.

Ich habe sie aus Rache ganz allein aufgegessen.

Das Stück hat, wie ich aus meinen Büchern genau nachweisen kann, fl. öw. 6347 und 41 Kreuzer gekostet.

„Bald wird der Mai kommen,“ tröstete ich mich nach der Mahlzeit, „dann will ich nur noch der Liebe leben, und alles wird rasch vergessen sein.“

Freilich, der Mai kam — was hätte er auch sonst tun sollen —, aber er kam nicht allein; ein Brief des Kriegsministeriums aus Wien kam mit, und drin stand, daß nunmehr meinem Begehren stattgegeben worden und ich als alleiniger Mieter der Wyschehrader Schanzengänge für 30 Jahre anzusehen sei!

Kunz Peter Taubinger blickte mir über die Schulter, als ich es ächzend las, und triumphierte:

„Nu, was hab’ ich gesagt! Das Geld liegt auf der Straße, aber die Brieftasch’ fallt einem ’eraus, wenn mer sich danach bückt.“