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Siehst du, das war mein letztes Erlebnis vor drei Wochen. Ich aber bin seitdem gelähmt: habe zwei verschiedene Gesichtshälften jetzt und schleppe das linke Bein nach.

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Das schmale hektische Haus habe ich vergeblich gesucht, und auf dem Kommissariat weiß niemand etwas von jener Nacht.

Tschitrakarna, das vornehme Kamel

„Bitt’ Sie, was ist das eigentlich: Bushido?“ fragte der Panther und spielte Eichelaß aus.

„Bushido? hm,“ brummte der Löwe zerstreut, — „Bushido?“ —

„Na ja, Bushido,“ — ärgerlich fuhr der Fuchs mit einem Trumpf dazwischen, — „was Bushido ist?“

Der Rabe nahm die Karten auf und mischte. „Bushido? Das ist der neueste hysterische ‚Holler‘! Bushido, das ist so ein moderner ‚Pflanz‘, — eine besondere Art, sich fein zu benehmen, — japanischen Ursprungs. Wissen Sie, so was wie ein japanischer ‚Knigge‘. Man grinst freundlich, wenn einem etwas Unangenehmes passiert. Zum Beispiel, wenn man mit einem österreichischen Offizier an einem Tische sitzen muß, grinst man. Man grinst, wenn man Bauchweh hat, man grinst, wenn der Tod kommt. Selbst wenn man beleidigt wird, grinst man. Dann sogar besonders liebenswürdig. — Man grinst überhaupt immerwährend.“

„Ästhetentum, mhm, weiß schon, — Oskar Wilde — ja, ja,“ sagte der Löwe, setzte sich ängstlich auf seinen Schweif und schlug ein Kreuz, — „also weiter.“