Waltersdorffer Ziegelscheune
den 15 Mai 1839.«
Fünf Wochen später freut er sich des wogenden Ährenfeldes:
»Begrüßt das schöne Saatenfeld,
wo schlank der Halm die Aehre hält.
W. Z.
den 21 Juni 1839.«
W. Z. bedeutet »Waltersdorffer Ziegelscheune«.
Ziegelinschriften politischer Art oder mit Anspielungen auf Zeitereignisse kommen kaum vor. Der Gesichtskreis der Leute war eng, und was außer diesem engen Kreise lag, berührte ihr Herz wenig. Nur in einer Inschrift eines Ziegels aus der Burgstraße klingt es wie ein Nachhall der napoleonischen Zeit:
»Trompet und Trommelschall ruft oft zum