Mein Freund! Mein Woldemar! flisterte in diesem Augenblick eine Stimme hinter ihm, er fühlte sich mit starkem Arm zurückgezogen und lag am Herzen seines Julius.

So reizend „versetzte Woldemar nach den ersten Begrüssungen und wies nach der halb geöffneten Thüre hin“ so magisch anziehend hab ich Sie nie gesehn. O, weckt sie auf! Erweckt die Schläferin zum neuen Leben —

Vermöcht ich das! sprach Julius mit zitternder, vom Schmerz erstickter Stimme.

Du weinst? „rief Woldemar“ Gott! Dein Gesicht entstellt der Schrecken —

Mir ist nicht wohl.

Nicht wohl? Und das wär’ alles?

Mir bricht das Herz!

Um meinet willen? Wie?

Sie schläft. Du sagst es selbst — Wohl schläft sie sanft und süß — Den langen Schlaf! Ein Engel nur kann sie erwecken.

Woldemar starrte den Weinenden an und stürzte laut aufschreyend zu der Todten hin. Sie war noch lau, vor wenig Stunden hatte sie der Nervenschlag getroffen.