[9] Mit wissenschaftlichem Ausdrucke wird man sagen können: das Bewußtsein ist überall da und wach, wenn und wo die der geistigen unterliegende leibliche, sogenannte psychophysische Tätigkeit jenen Grad der Stärke, den man die Schwelle nennt, übersteigt. (Vgl. S. 44 Anmerk.) Hiernach kann das Bewußtsein in Zeit und Raum lokalisiert werden. Der Gipfel der Welle unserer psychophysischen Tätigkeit schwankt gleichsam von einem Orte zum anderen, womit das Bewußtseinslicht seine Stelle wechselt, nur daß er während des diesseitigen Lebens immer bloß innerhalb unseres Leibes, ja eines beschränkten Teils dieses Leibes, hin und wider schwankt und im Schlafe ganz unter die Schwelle sinkt, über die er im Wachen wieder aufsteigt. Hierüber vgl. Elemente der Psychophysik II, Kap. 40 und 41.