„Aber Cabet ist ein Idiot!“

„Hier etwas aus Saint-Simon: die Publizisten haben ihre Arbeiten einem Komitee von Handelsleuten zu unterbreiten.

Und aus Pierre Leroux: das Gesetz wird die Bürger zwingen, einen Redner zu hören.

Und aus Auguste Comte: die Priester werden die Jugend erziehen, alle Werke des Geistes leiten und die Staatsgewalt anhalten, das Zeugungsgeschäft zu regeln.“

Diese Lehren bekümmerten Pécuchet. Beim Diner am Abend erwiderte er:

„Daß es bei den Utopisten manches Lächerliche gibt, das gebe ich zu; indessen verdienen sie unsere Liebe. Die Häßlichkeit der Welt schmerzte sie, und um sie schöner zu machen, haben sie alles erduldet. Erinnere dich der Enthauptung des Morus, der siebenmaligen Folterung Campanellas; wie Buonarotti eine Kette um den Hals trug, Saint-Simon im Elend litt, und vieler anderer. Sie hätten in Frieden leben können; aber nein! sie sind ihren Weg gegangen wie Helden, erhobenen Hauptes.“

„Glaubst du,“ erwiderte Bouvard, „daß die Welt infolge der Theorien eines solchen Herrn sich ändern wird?“

„Was tut das!“ sagte Pécuchet, „es ist an der Zeit, daß man nicht mehr im Egoismus verfault! Suchen wir das beste System!“

„Dann rechnest du darauf, es zu finden?“