Der, welcher auf einmal alle Ausdehnung und alles Denken umfaßte, würde darin keine Zufälligkeit, nichts Grundloses, sondern eine geometrische Folge von Gliedern sehen, die untereinander durch notwendige Gesetze verbunden sind.
„Ach, das wäre schön!“ sagte Pécuchet.
Also gibt es Freiheit weder für den Menschen noch für Gott.
„Da hörst du’s!“ rief Bouvard.
Wenn Gott einen Willen, einen Zweck hätte, wenn er aus einem Grunde handelte, dann hätte er ein Bedürfnis, ermangelte er einer Vollkommenheit. Er wäre nicht Gott.
So ist unsere Welt nur ein Punkt in der Gesamtheit der Dinge, — und das unserm erkennenden Geiste verschlossene Weltall ist ein Teil einer unendlichen Zahl von Welten, die neben der unserigen unendlich viele verschiedengestaltete Welten bilden. Die Ausdehnung schließt unsere Welt in sich und wird ihrerseits von Gott umschlossen, welcher in seinem Denken alle möglichen Welten enthält, und sein eigenes Denken ist in seiner Substanz eingeschlossen.
Es war ihnen, als würden sie nächtlicherweile bei eisiger Kälte in einem Ballon in endloser Fahrt gegen eine grundlose Tiefe fortgerissen, — ohne etwas anderes als das Unfaßbare, Unbewegliche, Ewige um sich herum. Es war zu viel für sie. Sie gaben es auf.
Und von dem Wunsche nach etwas weniger Schwierigem beseelt, kauften sie den Lehrgang der Philosophie von Guesnier, der für den Schulgebrauch bestimmt ist.
Der Verfasser wirft die Frage auf, welches die beste Methode sei, die ontologische oder die psychologische.