„Sankt Paulus empfiehlt ihnen, ihren Herren wie Jesus zu gehorchen. — Sankt Ambrosius nennt die Knechtschaft eine Gabe Gottes.
Der Levitikus, der Exodus und die Konzilien haben sie sanktioniert. — Bossuet stellt sie unter die Rechte der Menschen. — Und der Bischof Bouvier billigt sie.“
Der Graf wandte ein, daß das Christentum nichtsdestoweniger die Zivilisation gefördert habe.
„Und die Faulheit, indem es aus der Armut eine Tugend machte!“
„Aber die Moral des Evangeliums lassen Sie doch wohl gelten?“
„Nun, so gar moralisch ist diese Moral gerade nicht! Die Arbeiter der letzten Stunde werden ebenso bezahlt wie die der ersten. Man gibt dem, der hat, und nimmt dem, der nichts hat. Was die Lehre betrifft, einen Backenstreich zu empfangen, ohne ihn zu erwidern, und sich bestehlen zu lassen, so ermutigt sie die Frechen, die Feiglinge und die Schurken.“
Die Entrüstung wurde noch größer, als Pécuchet erklärt hatte, daß ihm der Buddhismus ebenso lieb sei!
Der Priester fing an zu lachen: „Ha, ha, ha! Der Buddhismus!“
Frau von Noares rang die Hände: „Der Buddhismus!“
„Wie..., der Buddhismus!“ wiederholte der Graf.