„Ach, scherzen Sie nicht! Das ertrag ich nicht! Haben Sie Mitleid mit mir! Ich möchte Sie noch einmal sehen ... einmal ... ein einziges ...“

„Es sei!“ Sie hielt inne. Dann aber, als besänne sie sich anders, sagte sie: „Aber nicht hier!“

„Wo Sie wollen!“

Sie dachte bei sich nach, dann sagte sie kurz:

„Morgen um elf in der Kathedrale!“

„Ich werde dort sein“, rief er aus und griff hastig nach ihren Händen. Sie entzog sie ihm.

Und wie sie beide aufrecht dastanden, sie mit gesenktem Kopf vor ihm, da beugte er sich über sie und drückte einen langen Kuß auf ihren Nacken.

„Sie sind toll! Ach, Sie sind toll!“ rief sie und lachte mit einem eigentümlichen tiefen Klange leise auf, während er ihren Hals immer noch mehr mit Küssen bedeckte. Dann beugte er den Kopf über ihre Schulter, als wolle er in den Augen ihre Zustimmung suchen. Da traf ihn ein eisiger stolzer Blick.

Er trat drei Schritte zurück, der Türe zu. Auf der Schwelle blieb er stehen und stammelte mit zitternder Stimme:

„Auf Wiedersehn morgen!“