„O,“ erwiderte er mit gutmütigem Lächeln, „man kann ja was ganz Beliebiges auf die Rechnung setzen. Ich weiß ja, wie das in einem Haushalte so ist.“

Er sah sie scharf an, während er die beiden Tausendfrankenscheine langsam durch die Finger hin und her gleiten ließ. Endlich machte er seine Brieftasche auf und legte vier vorbereitete Wechsel zu je tausend Franken auf den Tisch.

„Unterschreiben Sie!“ sagte er, „und behalten Sie die ganze Summe!“

Sie fuhr erschrocken zurück.

„Na, wenn ich Ihnen den Überschuß bar auszahle,“ sagte Lheureux frech, „erweise ich Ihnen dann nicht einen Dienst?“

Er schrieb unter die Rechnung:

„Von Frau Bovary viertausend Franken erhalten zu haben, bescheinigt

Lheureux.“

„So! Sie können unbesorgt sein. In sechs Monaten erhalten Sie die weiteren zweitausend Franken für Ihre alte Bude! Eher ist auch der letzte Wechsel nicht fällig.“

Emma fand sich in der Rechnerei nicht mehr ganz zurecht. In den Ohren klang es ihr, als würden Säcke voll Goldstücke vor ihr ausgeschüttet, die nur so über die Diele kollerten. Lheureux sagte noch, er habe einen Freund Vinçard, Bankier in Rouen, der die vier Wechsel diskontieren wolle. Die überschüssige Summe werde er der gnädigen Frau persönlich bringen.