„Man sollte wirklich strenger gegen die Trunksucht vorgehen“, bemerkte der Apotheker. „Mein Vorschlag geht dahin, allwöchentlich am Rathause die Namen derer auszuhängen, die sich in der Woche vorher sinnlos betrunken haben. Das ergäbe nebenbei eine Statistik, die man in gewissen Fällen ... Aber entschuldigen Sie!“

Er eilte wiederum zum Feuerwehrhauptmann, der sich gerade anschickte, nach Hause zu gehen. Ihn trieb die Sehnsucht nach seiner Drehbank.

„Vielleicht täten Sie gut,“ mahnte ihn Homais, „wenn Sie einen von Ihren Leuten schickten, oder noch besser, wenn Sie selber gingen ...“

„Lassen Sie mich doch in Ruhe!“ murrte der Steuereinnehmer. „Das hätte ja gar keinen Sinn!“

Der Apotheker gesellte sich wieder zu seinen Freunden.

„Wir können völlig beruhigt sein“, sagte er zu ihnen. „Herr Binet hat mir soeben versichert, daß alle Vorsichtsmaßregeln getroffen sind. Es ist keine Feuergefahr mehr vorhanden. Und die Spritzen stehen voller Wasser bereit. Gehen wir schlafen!“

„Ach ja! Ich habs sehr nötig!“ erwiderte Frau Homais, die schon immer tüchtig gegähnt hatte. „Aber schön wars doch!“

Rudolf wiederholte leise mit einem zärtlichen Blicke:

„Wunderschön!“

Dann verabschiedete man sich und ging voneinander.