4.
Der Pfannkuchen.
(4)
Es war einmal eine Frau, die sieben hungrige Kinder hatte. Sie machte einen Pfannkuchen für die hungrigen Kinder. Es war ein großer Pfannkuchen, aus süßer Milch gemacht, und er lag in der Pfanne auf dem Feuer.
Die Kinder, die so hungrig waren, standen alle da und das erste Kind sagte: »Ach, Mutter, ich bin so hungrig, gieb mir ein Stück Pfannkuchen.«
»Ach, gute Mutter!« sagte das zweite Kind. »Ich bin auch hungrig, gieb mir auch ein Stück Pfannkuchen.«
»Ach, liebe, gute Mutter!« sagte das dritte Kind. »Ich bin auch hungrig. Gieb mir ein Stück Pfannkuchen.«
»Ach, süße, gute, liebe Mutter,« sagte das vierte Kind. »Ich habe auch Hunger. Ich möchte auch ein Stück Pfannkuchen haben.«
»Liebe, gute, süße, kleine Mutter,« rief (sagte laut) das fünfte Kind. »Ich möchte auch ein Stück Pfannkuchen haben.«
Und das sechste Kind rief: »Geschickte, gute, süße, liebe, kleine Mutter, laß mich auch ein Stück Pfannkuchen haben. Ich habe auch Hunger.«
Und das siebente und letzte Kind rief: »Geschickte, gute, süße, liebe, niedliche, kleine Mutter, laß mich auch ein Stück Pfannkuchen haben. Ich habe auch Hunger.«
»Ja, ja, meine Kinder,« antwortete die Frau. »Wartet nur, bis der Pfannkuchen auf der anderen Seite gebacken ist. Seht, er ist so schön und wird so gut zu essen sein.«