Abb. 19. Rembrandts Schwester. In der Liechtensteingalerie zu Wien.
(Nach einer Photographie von Franz Hanfstängl in München.)

Das Jahr 1631 sah außer der „Darstellung im Tempel“ noch ein anderes aus dem Evangelium geschöpftes Gemälde entstehen: die „Heilige Familie“ der Münchener Pinakothek. Es ist ein schönes, gemütvolles Bild. Das auf dem Schoß der Mutter liegende Kind hat eben die Brust losgelassen und ist eingeschlafen; es wird von Maria mit dem stillen Lächeln der Mutterlust betrachtet; neben Maria steht die Wiege mit weißem Leinen; Joseph beugt sich mit gedankenvoll betrachtendem Blick herüber ([Abb. 14]).

Abb. 20. Die Anatomiestunde. Gemälde von 1632 im königl. Museum im Haag.
(Nach einer Originalphotographie von Braun, Clément & Cie. in Dornach i. E. und Paris.)

Abb. 21. Kopf eines Hörers aus der „Anatomiestunde“ im königl. Museum im Haag.
(Nach einer Originalphotographie von Braun, Clément & Cie. in Dornach i. E. und Paris.)