Behandlung.

Allöopathisch. Dr. Wood empfiehlt zur Anwendung eine Einspritzung von essigsaurem Blei (Acetate of lead), schwefelsaurem Zink (Sulphate of zinc), schwefelsaurem Kupfer (Sulphate of copper) oder salpetersaurem Silber (Nitrate of silver). Er zieht schwefelsaures Zink (Sulphate of zinc) vor und zwar so, daß mit zwei Granen auf eine Unze Wasser angefangen und je nachdem es die Nase verträgt, auf 10, 15 sogar 20 Grane auf die Unze erhöht wird. Diese Einspritzung sollte jeden Tag ein- oder zweimal des Tages wiederholt und wenn nothwendig einige Monate lang fortgesetzt werden. Wenn der angegriffene Theil mit einem Pinsel von Kameelhaar erreicht werden kann, so ist dies die beste Art der Anwendung. Ist die Absonderung widerwärtig, so wird eine Auflösung von Chlorsoda (Chloride of soda), Potasche oder Kalk zuträglich gefunden werden. Zuweilen ist die Einathmung vom Gas des Kreosot, Theer und Essig dienlich.

Eclectische und Kräuterkur. Dr. Gunn empfiehlt einen Schnupftabak aus gleichen Theilen von Lorbeer (Bay berry), Blutwurzel (Blood root), Chinarinde (Peruvian bark) mehrere Male des Tages zu schnupfen. Gleichzeitig brühe man eine Handvoll Hopfen, Hundsbeere (Hoarhound) und Kamillen (Chamomile) in Essig und ziehe den warmen Dampf mehrere Male des Tages durch die Nase.

Die nachstehenden Mittel sind ebenfalls zu empfehlen:

Fein pulverisirte Blutwurzel (Blood root) und Lorbeerrinde (Bay berry bark) von jedem 1 Unze.
Pulverisirte Myrrhen (Myrrh) ½

Mische es und schnupfe mehrere Male des Tages davon.

Oder auch:

Pulverisirten Kampher (Powd. Camphor) 1 Drachme.
Benzoe-Säure (Benzoic acid) 20 Grane.
Pulverisirtes Opium 6
Rothe Chinarinde (Peruvian bark) 4 Drachmen.

Mische es gehörig und mache es mit Bergamottenöl wohlriechend. Dasselbe wird wie Schnupftabak gebraucht. Die Eingeweide sollten vermittelst eines gelegentlichen Abführmittels offen gehalten und die Haut täglich mit warmem Saleratuswasser gewaschen werden. Es wird gut sein, wenn der Kranke beim zu Bett Gehen Compositionsthee nach Belieben trinkt.