Mische dies. Dosis: Zwei Eßlöffel voll dreimal täglich.
Homöopathisch. Ipecacuanha. — Galliges Erbrechen; Uebelsein und Erbrechen mit Magenbeschwerden; Erbrechen unverdauter Speisen; schlaffe Eingeweide.
Tabacum. — Ein erfolgreiches Mittel, wo das Uebelsein mit Ohnmacht und tödtlicher Blässe des Gesichts verbunden ist; der Aufenthalt in frischer Luft zu empfehlen; Erbrechen von Wasser oder saurer Flüssigkeit und Schleim.
Arsenicum. — Außergewöhnliches Erbrechen nach dem Essen und Trinken, bei Ohnmacht und großen Schmerzen.
Nux Vomica. — Uebelsein und Erbrechen des Morgens; ein säuerlich bitterer Geschmack im Halse; Sodbrennen; Verstopfung.
Sepia. — Wenn das Uebelsein eine Zeitlang gedauert und in der Regel des Morgens erscheint, und wenn des Abends ein schmerzhaftes Gefühl von Leere im Magen mit Brennen und Stechen in der Herzgegend sich kund gibt.
Camphor. — Wenn ein kalter Schweiß bei heißem Kopf und kalten Füßen vorhanden.
Pulsatilla. — Falls Ipecacuanha und Nux Vomica sich unzureichend erwiesen haben, und besonders wenn sich Erbrechen am Abend oder in der Nacht einstellt; verdorbener Appetit; Sehnsucht nach Bier, Säuren, Wein &c.; Durchfall abwechselnd mit Verstopfung.
Eclectische und Kräuterkur. Ein Thee von hellrothem Hartriegel (engl.: Red rose willow bark, rose willow; lat.: Cornus sericea) verschafft zuweilen Erleichterung, oder eine Tasse Kamillen- oder Pfeffermünzthee, ungefähr eine Stunde vor Aufstehen des Morgens genossen. Wiederholen sich jene Uebelkeiten in Zwischenräumen am Tage, so sollte der folgende Trank mehrere Male des Tages genommen werden: