Schöpsenfett (Mutton tallow) ½ Unze.
Peruvianischer Balsam (Balsam of peru) ½ Drachme.
Glycerin ½
Honig ½

Zerlasse das Fett, seihe es durch und mische es dann mit den übrigen Bestandtheilen. Mache davon vier- bis fünfmal des Tages Umschläge auf die Brustwarzen.

Homöopathisch. In allen Fällen sollten die Warzen, nachdem das Kind die Brust verlassen hat, mit kaltem Wasser, dem einige Tropfen Arnica-Tinktur beigefügt sind, gewaschen, dann gehörig abgetrocknet, die Milch aus denselben gedrückt und mit pulverisirter Stärke bedeckt werden.

Dr. H. R. Stout von Chicago spricht günstig von pulverisirtem Gummi-Arabicum, der auf die wehe Warze nach jedesmaligem Stillen gestreut wird, ebenso von Benzoe- (Benzoin) oder Benjamin-Tinktur vermittelst eines Kameelhaarpinsels aufgetragen.

Dr. Herring von Philadelphia empfiehlt pulverisirten weißen Zucker als ein ausgezeichnetes Mittel. Borax in dem Schleim der schlüpferigen Ulme (Slippery elm) aufgelöst ist eine vorzügliche Waschung. Töpferthon (Potters clay) auf die Warzen gestreut, wird öfters zuträglich gefunden werden. Innerliche Heilmittel sind folgende:

Chamomilla. — Mag gegeben werden, wenn die Warzen geschwollen und entzündet sind. Gewährt dies keine Linderung, gebe folgende Mittel der Reihe nach, jeden Tag eine Dosis und zwar eine Woche hindurch:

Nux vomica, Mercurius, Sulphur, Silicea, Lycopodium, Graphites, Sepia, Calcarea Carbonica. Von Chamomilla mag alle vier oder sechs Stunden eine Dosis (6 Kügelchen) gegeben werden.

Allöopathisch. Folgende Waschungen werden zuträglich gefunden werden:

Löse entweder Alaun (Alum), Borax, schwefelsaures Zink (Sulphate of zinc) oder Kupfer in Rosenwasser auf, im Verhältniß von einem Gran auf eine Unze, und mache davon Umschläge auf die Warze. Auch eine Auflösung von Gerbersäure (Tannic acid) wird zuträglich gefunden werden.