Gagel (Bayberry tallow) ½ Unze.
Süßer Gummi (Sweet gum) ½
Hammeltalg (Mutton suet) 1

Mache es zusammen flüssig und presse es.

Folgendes wird für ein unfehlbares Mittel gehalten:

Man nehme Taback-Blätter, koche sie und füge Essig und starke Lauge zu der Flüssigkeit. Wasche den Ausschlag mehrere Male des Tages. Auch Castoröl, häufig angewendet, soll ein sicheres Mittel sein.

Peruanischer Balsam (Balsam of Peru) mit einer gleichen Menge Talg mag zuweilen helfen.

Homöopathisch. Sepia kann in Dosen von 6 Kügelchen Morgens und Abends gegeben werden. Wenn es nach Verlauf einer Woche nicht hilft, gebe Rhus toxicodendron und Sulphur einen Tag um den andern eine Dosis (6 Kügelchen). Wenn nach zehn- oder vierzehntägiger Anwendung dieser Heilmittel keine Besserung eintritt, gebe man Calcarea und Causticum einen Tag um den andern oder man gebe eins allein — jeden Abend eine Dosis.

Andere Heilmittel sind Graphites, Silicea, Acidum Nitre, Mercurius. Diese mögen ebenso gegeben werden wie die vorhergehenden.

Flechten (Tetter, Herpes).

Flechten können in trockene und nasse eingetheilt werden. Zu der trockenen Gattung mögen z. B. Schorf (dandruff) gezählt werden. Er ist kenntlich an sehr kleinen weißen Schuppen oder Schorfen und wird auf dem Gesicht, Kopf, Brust, Händen, Füßen und an den Gelenken gefunden. Häufiger befällt er die Kopfhaut.

Nasse Flechte schließt folgendes in sich: Ecthyme, die Blatterflechte (eczema), welche in einem Ausschlag von kleinen wässerigen Bläschen an verschiedenen Theilen des Körpers und zwar dicht zusammengedrängt besteht. Oeffnen sich diese Bläschen oder werden sie geöffnet, so breitet sich die Flüssigkeit über die gesunde Haut aus und pflanzt dadurch die Krankheit fort. Bleiben sie geschlossen, so trocknen sie auf und bilden eine Kruste.