Erst droben auf dem Heiligenstein
fiel ihm noch einmal alles ein,
als der Weg um die Buche bog.
Die Blätter rauschten, er stand und stand
und sah hinunter unverwandt,
wo die Dächer funkelten!
Dort stand der Garten und dort das Haus,
und jetzt war das aus, und jetzt war das aus,
und – die Dächer funkelten!
Sein Herz schlug wild, sein Herz schlug nicht fromm:
Wann i komm, wann i komm, wann i wiederkomm!
Doch er kam nie wieder.
Ricarda Ceconi-Huch
Ninon.
Ninon heißt sie. Ihre Mutter
handelt nachts mit Apfelsinen
an der Weidendammer Brücke.
Doch sie selbst ist Kammerkätzchen.
Stöckelschühchen. Sehr kokett.
Sehr kokett sitzt auch ihr Häubchen,
das auf ihrem krausen Köpfchen
weiß und niedlich balanciert.
Doch der kleine Marmorschlingel,
der dem Spiegel visavis
grad vor einem Makartstrauß hockt,
läßt sich dadurch nicht verblüffen.
Immer, wenn ihr Pfauenwedel
ihn frühmorgens abstäubt, lacht er.
Ja, die Stutzuhr kann sogar
deutlich hören, was er sagt: