Sie lassen sich am Ufer nieder,
Sie legen ihre reinen Glieder
Auf leichten Sand.
Entschlummern sie, so ist ihr Träumen
Wie das von Wellen oder Bäumen
Voll Unbestand.
Sie sind so schön, weil sie im Fächeln
Der reinen Lüfte immer lächeln,
Wie ausgesöhnt.
Sie singen auch. – Wer möchte hören,
Was diesen Nachtigallen-Chören
Ganz klar enttönt?
Sie wandeln über sanfte Matten
Ins grüne Dunkel kühler Schatten,
Sie schwinden hin.
– Oh holde Seelen, voll Beglückte,
Ihr nicht Geplagte, nicht Entzückte,
Ihr ohne Sinn!
* * * * *
Wenn sie wandeln, drückt dem Wiesenrain
Sich der schattenhafte Fuß nicht ein.
Wenn sie ruhn, so ist der leichte Gast
Seiner Lagerstätte keine Last.
Wenn sie wünschen, das ist flüchtig auch,
Kaum ein Traum, ein Atemzug, ein Hauch.