Aber ein wenig sich zu irrn
Wünscht, wünscht mein Ohr!
Schwänge nur eines Käfers Schwirrn
Mir ein Auto vor.
Wäre nur ein Fenster drüben bewohnt,
Doch im gewölbten Haus
Nichts als Sterne und hohlen Mond
– Halt ich nicht aus –
Halt ich nicht aus, meinem Schlaf allmächtig umstellt,
Fremd, fremd und nah –
Durch den See noch näher geschwellt
Liegt es lautlos da.
Aber glaubt mich nicht schwach.
Daß ich – soeben die Stadt noch gehaßt,
Nun das Land flieh –: es ist nur die Nacht,
Nur auf dich, diese Nacht, war ich nicht gefaßt –
Wie du tot oder tausendfach unbekannt
Mein schwarzes Bett umlangst,
Nirgends durchbrochen von menschlicher Hand,
Gottlose Angst –
Fahrt.
Der D-Zug schreit und steigert sich, der Mond steht hell –
O Einklang aller Füße langsam – Füße schnell!
Die Herzen schlagen
Auf blanker Schiene mit den Wagen.
Wir sind ein Schwarm dem spröden Schritt der Städte fern!
Ihr Häuser fort! mit uns fährt eisern nur der Stern.
Die Dörfer blinken,
Von unserm Sturm verlöscht versinken.
Versenken wir das Aschengrau der Abendwelt!
Wie gutes Blut zerschmilzt der Zug, was uns umstellt.
Gebirge gleiten
In Seen .. ins Meer der Schnelligkeiten.
Doch wir gezackt wie Wolken aus dem glatten Meer
Mit einem Atem dampfen wir darüber her
Und brausend sehen
Wir brausendere Sterne stehen ..