Der Premier sprach weiter: »Welcher von den beiden wird dem anderen weichen?«

Glossin hatte wieder mit der Zigarre zu tun, bevor er die Antwort formulierte. Langsam, sorgfältig Wort für Wort wägend.

»Im Geschäftsleben würde es der sein, der die geringere Erfahrung hat … der weniger tüchtige … meistens wohl der jüngere.«

Lord Horace unterbrach ihn.

»Glauben Sie, daß Cyrus Stonard jemals freiwillig weichen würde?«

»Wenn nicht freiwillig, dann gezwungen!«

»Das hieße Stonard stürzen! Freiwillig wird er nie nachgeben.«

»Deswegen bin ich hier!«

Das Wort war heraus. Seine Wirkung auf den Premier war unverkennbar. Lord Horace blieb äußerlich unverändert. Nur sein Gehirn arbeitete fieberhaft und schmiedete lange Schlußketten … Er weiß, daß die geheimnisvolle Macht wirkt. Daß es vielleicht schon in nächster Zeit, vielleicht in wenigen Tagen nur noch eines leisen Anstoßes bedürfen wird, um den Diktator zu stürzen. Er wechselt beizeiten die Fahne … Immerhin, seine Arbeit kann England nützlich sein …

Lord Gashford fragte mit leicht vibrierender Stimme: »Wie sollte es geschehen?«