»Diana!« … Lord Horace war aufgesprungen. Die Gatten standen sich gegenüber. Ihre Blicke begegneten sich und wichen einander aus.

Dianas Herz krampfte sich zusammen. Was sie erhoffte, was sie ersehnte … es war es nicht. Ihre Augen wurden still. Ein konventionelles Lächeln spielte um den Mund, als sie sagte: »Du hast mich rufen lassen, Horace.« Ihre Hände berührten sich, und doch verspürte keine den Druck der anderen.

»Ich danke dir für dein Kommen, Diana. Eine Bitte, die uns beide betrifft und mir besonders am Herzen liegt, trieb mich, dich zu rufen. Ich hatte heute vormittag eine Unterredung mit Dr. Glossin.«

Diana horchte auf.

»Dr. Glossin? Wie kommt der hierher? Es ist doch Krieg. Als Friedensunterhändler? … In Stonards Mission?«

»Nein!«

»Nicht? Weshalb ist er hier?«

»Um Cyrus Stonard zu verraten!«

»Ah …!«

Lady Diana hatte in der Erregung des Gespräches bis jetzt noch nicht die Zeit gefunden, sich zu setzen. Lord Horace rollte ihr einen Sessel herbei.