»Erik, du bist krank. Der Tod Silvesters hat deine Seele erschüttert, die Arbeit deinen Körper geschwächt.«
Erik Truwor schüttelte den Arm des Inders unwillig ab.
»Krank? … Erschüttert? … Ha! Mein Körper ist kräftiger, mein Geist klarer und frischer denn je.«
Er ließ den schweren Eisstock wie ein Spielzeug durch die Finger laufen.
»Erik Truwor!« Die Stimme Atmas klang streng. »Du frevelst! … Du frevelst am Schicksal. Hüte dich!«
»Ich mich hüten? … Vor wem? … Vor dir?«
Er hob den Eisstock, als wolle er Atma zu Boden schlagen. Dann stieß er ihn tief in das splitternde Eis hinter sich und reckte die Arme mit geballten Fäusten gegen den Himmel, als wolle er einem unsichtbaren Gegner in den Lüften drohen. Die Fäuste öffneten sich, und wie Krallen bewegten sich die Finger.
Ein heiserer Schrei, halb Drohung, halb Lachen, brach aus seinem Halse.
»Hüten soll ich mich? … Hüten? Vor wem? … Vor euch Unsichtbaren da oben?! Haha … Kommt heraus, ihr geheimnisvollen Mächte, aus euren Verstecken. Kommt! … Ich will mit euch kämpfen! … Ha … Haha … wo seid ihr? Kommt! … Habt ihr Furcht … Haha … Ich lasse mich von euch nicht äffen. Ha … ha … haha … Ich nicht!«