»Bis einer kommt, der mit reinem Herzen und mit reinen Händen nach der Macht greift.«

Sie dachte ihres Kindes, das hier nach dem Vermächtnis Silvesters in der alten deutschen Heimat aufwachsen sollte.

Sie griff in ihren Schoß, und ihre Finger fühlten kühles Metall.

Sie hob es langsam zu ihren Augen empor und sah den schweren alten Goldreif mit dem wunderlichen Stein, den sie sooft an der Hand Silvesters erblickt hatte. Den Ring, der Silvester an die Macht gebunden, ihn bis zu seinem Tod in den Dienst der Macht gezwungen hatte.

Es war eine Gabe des letzten noch lebenden Trägers der Macht für sie … für ihren Knaben.

Die Stimme des alten Termölen drang in ihr Sinnen:

»… Die Macht … die unendliche Macht. Woher kam sie? … Wohin ging sie? … Warum?« …


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Johannes Schlaf