Ein Traum.
Und senkte sich. Zögernd. Wie Träume Wirklichkeit werden.
Und schwebte und hing.
Stirn und Augen hingewendet, dem Unwirklichen zu, beschworen ihre Blicke es dem Willen.
Er erfaßte, er hielt es, es hatte Gestalt.
Die Krone ruhte auf ihrem Haupte. Als sei sie ihr von Ewigkeiten her bestimmt gewesen.
Sie kehrte sich ihrem Spiegelbilde zu. Und sah.
Da war ein Mensch. Reif. In der Fülle der Jahre. Ein Mensch, emporgestiegen aus Enge, Armut und Niedrigkeit und nun gekleidet in den Prunk der Macht und gekrönt mit dem Glanze der Herrschaft.
Sie breitete die Arme weit und schloß sie. Über ihrem Herzen.
Fest, ganz fest.