»Ich bringe mich selbst und was mein ist,« der Hetman wies auf den Wagen, »und mich begleitet der Wunsch von dreißigtausend Kosaken, die darauf brennen, mit den Schweden für die Gerechtigkeit zu kämpfen.«
»Sie folgen Euch?«
»Ihre Pferde sind gesattelt, ihre Lanzen geschärft, ihre Säbel geschliffen. Des Feindes Blöße grinst ihnen entgegen.«
Karls offenes Gesicht spannte sich: »Den Ausweichenden von Süden her packen, zum Stehen bringen, seine Macht vernichten?«
Der lange Graf Piper, Schwedens Kanzler, war neben den König getreten. Er kannte dessen eigenwilligen Einfälle, seine allzu rasch fertigen Entschließungen. Und fürchtete sie. Besorgt, mahnend wagte er Einwände.
Sie glitten am Ohre seines Herrn vorüber. Ungehört. Er war jedem nahen Laut entführt. Das Unbegrenzte hatte sich vor ihm aufgetan. Weiten, wo er reiten konnte Tag und Nacht, Tage und Nächte, wild, ungestüm, zügellos, losgebunden, allein, allein mit sich und seinem schrankenlosen Willen.
Alles Blut war aus seiner Stirn gewichen. Fern, fremd der Blick seiner Augen.
Graf Piper verstummte: jeder Einspruch war vergebens. –
Der Pfeil hatte sein Ziel erreicht.