Da stand wirklich an einem großen Baume ein riesiger Elefant, und zwei lange Zähne leuchteten an seinem Kopfe. Der hatte also mit meiner Konservendose gespielt!

Der Askari kam heran.

„Weshalb jagst du ihn nicht weg?“

„Du hast es verboten!“ Da hatte er recht; aber das war mir denn doch zu viel! Ich bückte mich, hob einen Knüppel auf, ging dicht an den Elefanten hinan und warf ihm das Holz an den Kopf, daß es klappte. Er schnaubte und lief davon. —


Das ist vor einer Stunde geschehen und jetzt sitze ich vor dem Zelt, schreibe beim Schein einer Küchenlaterne und warte, daß es hell werde.

Eben brüllt ein Löwe. Von dem „Konzert“, von dem andere erzählen, habe ich eigentlich noch nie etwas gehört; auch was ich jetzt höre, klingt nur wie ein grimmiges, mißmutiges und faules Hineinknurren in eine leere Tonne. Hier am Rufiyi scheinen Löwen und Elefanten eingesehen zu haben, daß sie gegen die Stimme des Kiboko nicht ankommen können; auch das Trompeten des Elefanten, das „markerschütternde“, habe ich noch nicht gehört.

Elefant, Löwe und Büffel! Gibt es noch ein Revier auf dieser Erde, das wertvolleres Wild beherbergt?

Gibt es eine größere Wildnis, als die, die mich hier mit wundervollem Zauber umgibt?