Vom Elefanten verfolgt.

Der Elefant war hinter mir, ich hörte die Tritte, sprang völlig aufs Geratewohl zur Seite und schoß den dritten Schuß auf den Kopf des Elefanten.

Ich sah über dem Grase nur den Rücken und den Kopf mit den gewaltigen Gehören. Wieder stand der Elefant, hob den Rüssel und stieß einen lauten Ton aus, der so klang, als wenn eine Straßenbahn sich schrill in einer Kurve scheuert.

Noch zwei Schuß in fieberhafter Schnelligkeit auf den Gehöreingang!

Patronen: Die Taschen sind leer! „Ali!“ „Ali!“ „Risassi!“[23]

Der Elefant ist wieder hinter mir.

Ich laufe. An einem Busch pralle ich mit Ali zusammen; der wirft den Patronengürtel hin; ich hebe den Gürtel auf, laufe, springe, reiße zwei Ladestreifen aus der Ledertasche, lasse den Gürtel wieder fallen, lade. Ich sehe den Elefanten auf Alis Spur und schieße fünfmal; da bleibt der Elefant stehen, dreht sich im Kreise, schlägt mit dem Rüssel in die Luft, trompetet in wilder Wut und fällt langsam auf die rechte Seite. —

Es ist kein Zweifel, daß dieser Elefant mich angenommen hat. Ich hatte ihn zweimal überrascht, und darüber war er ärgerlich; er mußte mich als seinen Verfolger erkennen, er war gereizt. Er hatte nach meinen ersten Schüssen zweimal die Richtung geändert, muß also wohl andere Absichten gehabt haben, als nur davonzulaufen.

Obgleich mir nicht Zeit blieb, an die Gefahr zu denken oder gar Furcht zu empfinden, kann ich doch eins als etwas Unangenehmes schildern: fortlaufen zu müssen, dem Gegner den Rücken zu kehren und das Geräusch seiner Tritte hinter sich zu hören.

Erhöht wurde die unangenehme Lage noch dadurch, daß man in dem hohen Grase stellenweise nicht sehen konnte, wohin der Elefant lief.