Ach, wie edelmütig von den Herren Künstlern, den Lebensweg der vom Himmel Gefallenen und der anderweitig wunderkindlich Veranlagten idyllisch auf sich beruhen zu lassen und nicht aus der Schule des Lebens zu plaudern!

Wenn etwas am schönsten ist, wird’s gemalt und damit basta.

Aber ich will dem Maler jenes Würmchens einen groben Strich durch sein Werk ziehen und will ausplauschen, was geschah, und was sich begab.

Also das kleine Wesen saß und saß und freute sich des Lebens. Der Maler war längst über alle Berge.

Aber dann kriegte es Hunger, und dann wurde es müde, und dann kam die Nacht.

Es fror, daß Gott erbarm, und da machte es sich auf seine kleinen Strümpfchen und batterte in die Dunkelheit hinein.

Selbstverständlich gelangte es an den bekannten Abgrund, in den zu stürzen allerdings kein rettender Engel es verhinderte, oh nein: es purzelte hinein in den Abgrund, brach jedoch infolge seiner Übung im Fallen weiter nichts als das dritte Gliedchen des vierten Fingerchens des linken Patschhändchens.

Da lag es nun und plärrte ob des Wehwehchens, wie wenn es am Rost gebraten werden sollte.

Da kam der bekannte Köhler, der seine Hütte in weiser Voraussicht in nächster Nähe erbaut hatte, und nahm es und trug es heim und verband das Wehwehchen des dritten Gliedchens des vierten Fingerchens des linken Patschhändchens und bettete das Kindelein und wartete sein.

Die bekannten Jahre strichen ins Land, und die Köhlerstochter erblühte zur Jungfrau.