Sie war in der Ehe verblödet.
Da verfiel der Frosch, der keiner sein sollte, auf einen Ausweg: Er kam seiner Frau mit der Redensart zuvor und apostrophierte sie, wo immer er ihrer ansichtig wurde, mit dem Satze: «I, sei doch keine Fröschin!»
Er antwortete mit nichts anderem als mit diesem Satze. Er sagte nichts als diesen Satz. Er verkehrte mit seiner Frau nur noch auf Grund und unter Zuhilfenahme dieses Satzes.
Die Fröschin zeigte sich der Situation nicht gewachsen und ersäufte sich.
Der Frosch war kein Frosch und holte sich eine andere heim.
Moral: Ihr Frauen, reizet eure Männer nicht zum Äußersten und lasset sie gewähren, selbst wenn sie Frösche sind.
AUF DER OALM, DOA GIBT’S EINEM ON DIT ZUFOLGE KOA SÜAND!
DIE weitverbreitete Meinung, auf der Alm gäbe es ka Sünd, hat ihren Ursprung in dem sprichwortgewordenen Liedertext: «Auf der Alm, da gibt’s ka Sünd».
Selbstverständlich gibt es auf der Alm a Sünd.
Das wäre ja noch schöner, wenn es auf der Alm ka Sünd geben täte!